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Bilder  Dadamenta 8 / 2019  (Maik Schuck)

Festivals/Dadaismus


"Dadamenta" in Weimar erwartet Freunde des Absurden


Weimar (epd). Zweiter Anlauf für die "VIII. Dadamenta" in Weimar: Die Freunde des Absurden werden am 28. Juni erneut in das neue Bauhaus-Museum und den angrenzenden Weimarhallenpark geladen. Unter dem Motto "Dada trifft Bauhaus" soll dann eine "Wandel-Performance" in elf Stationen um den Teich des Parks führen, kündigte Mitorganisator Michael von Hintzenstern am Freitag in der Klassikerstadt an. Der ursprünglich vorgesehene Termin im Mai war einem Dauerregen zum Opfer gefallen.

Das Publikum könne sich dabei - angeführt von der Neuen Bauhauskapelle Weimar - auf außergewöhnliche Akteure freuen, die mit Klang-Fahrrädern, Nerv-Tönern oder Rucksack-Lautsprechern unterwegs sein werden, kündigte der Präsident der Dada-Dekade 2012 bis 2022 an. Sie erzeugten auf Trampolinen mit Hilfe von Sensoren neue Klänge und betätigen ihre Instrumente auch unter Wasser.

Passend dazu habe der Leipziger Klangkünstler Erwin Stache interaktive Objekte gebaut, die in vielfältiger Weise von der Gruppe "Atonor" zum Klingen gebracht würden. Dies geschieht nach Angaben der Veranstalter im Zusammenspiel mit dem "Absurden Chor Weimar", der nicht nur dadaistische Laute erzeuge, sondern auch bellende Hunde unterschiedlichster Größe an der Leine führe.

Im Fokus der diesjährigen "Dadamenta" stehe der Niederländer Theo van Doesburg, der großen Einfluss auf die Lehrer und Schüler des Bauhauses gehabt haben soll, erklärte von Hintzenstern. Unter anderem gehe der 1922 abgehaltene Internationale Kongress der Dadaisten und Konstruktivisten auf ihn zurück. Zu den Teilnehmern hätten damals die Dadaisten Hans Arp, Hans Richter, Kurt Schwitters und Tristan Tzara, die Konstruktivisten El Lissitzky und László Moholy-Nagy sowie die Bauhausschüler Karl Peter Röhl und Werner Graeff gehört.